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Die Lebenshilfe Oberhausen e.V. stellt sich vor
Das Verständnis für die Belange von Menschen mit einer Behinderung in der Öffentlichkeit soll gefördert und verbessert werden. Als Zusammenschluss von Eltern behinderter Menschen, geistig behinderten Menschen selbst, Angehörigen, Fachleuten, Förderern und Freunden versucht die Lebenshilfe Oberhausen durch Integration den Personenkreis auf ihrem Weg vom Rand in die Mitte der Gesellschaft unterstützend zu begleiten. In den zwei Frühförderstellen werden Kinder mit Behinderungen und entwicklungsverzögerte Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter von Fachkräften gefördert. Sprachtherapie, Ergotherapie und Krankengymnastik sind nur einige der Angebote, die eine frühe Hilfe darstellen. Eltern können Frühförderung in Anspruch nehmen, wenn sie Bedürfnis nach Betreuung haben oder ihnen Verzögerungen bei der Entwicklung ihres Kindes auffallen.
Seit August 1996 hat die Lebenshilfe Oberhausen als weitere Einrichtung einen integrativen Kindergarten übernommen. In der „Schatzkiste“ in Osterfeld-Heide werden 85 Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam betreut. Die Königshardter Werkstatt, die Werkstatt im Lipperfeld, die Werkstatt im Waldteich und „FLORIAN“ sind Einrichtungen der Lebenshilfe Werkstätten gGmbH, in denen insgesamt ca. 500 Menschen mit einer geistigen Behinderung einer Beschäftigung nachgehen. In der Werkstatt am Kaisergarten können max. 120 psychisch behinderte Menschen einen Arbeitsplatz finden. Die Produktion von Kunststofffenstern, Druckerei, Gartenpflege, Holz- und Metallverarbeitung, Elektronik- und Kabelverarbeitung, Montage und Verpackung sind nur ein kleiner Ausschnitt des Dienstleistungsangebotes der Lebenshilfe-Werkstätten Oberhausen. Die Lebenshilfe-Werkstätten sind zertifiziert nach DIN ISO 9001. Auch der Bereich des lebenslangen Wohnens für Menschen mit einer geistigen Behinderung ist ein Teil des Betreuungsangebotes. Im „Herbert-Bruckmann-Haus“ in Königshardt und „Egon-Berchter-Haus“ in Alstaden sowie im „Erika-Krebs-Haus“ in Schmachtendorf haben insgesamt 121 behinderte erwachsene Menschen in Ein- und Zweibettzimmern ein Zuhause gefunden und werden rund um die Uhr nach dem Motto „So wenig Hilfe wie nötig, so viel Selbständigkeit wie möglich“ versorgt. Nach einem Arbeitstag in den Werkstätten wird in familienähnlicher Atmosphäre mit unterschiedlichen Freizeitangeboten der weitere Tagesablauf gestaltet. In einem Anbau am Herbert-Bruckmann-Haus haben Rentner, die nicht mehr die Werkstätten der Lebenshilfe besuchen, die Möglichkeit, unter pädagogischer Anleitung den wohlverdienten Ruhestand zu genießen. Auch die medizinische Versorgung ist natürlich gewährleistet.
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Oberhausen e.V., Telefon: 0208/674435 |