Hitze, Trockenheit, Starkregen, Starkwind und Sturmereignisse haben und werden in Zukunft weiterhin einen immer größeren Einfluss auf den Arbeitsalltag der Menschen mit Behinderung, aber auch der Angestellten in der Lebenshilfe Oberhausen haben. Gerade Menschen mit Behinderungen / Chronischen Erkrankungen, und auch Kinder, sind besonders vom Klimawandel und dessen Auswirkungen - insbesondere bei Hitzewellen - betroffen. Die Lebenshilfe Oberhausen möchte sich den Herausforderungen systematisch stellen und die Organisation klimaresilienter aufstellen.
Projektlaufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2026
Projekteinrichtung: Werkstatt im Lipperfeld
Schwerpunktmäßig werden soziale Einrichtungen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) mit der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo)“ dabei unterstützt, sich auf die Folgen der Klimaerhitzung vorzubereiten und sich an diese anzupassen. Die Förderung wird im Einklang mit den Zielen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie gewährt und fördert insbesondere naturbasierte Lösungen, die vorbildhaft zum Nachahmen anregen werden.
Im Rahmen der Förderung des Bundesumweltministeriums wird die Lebenshilfe Oberhausen bis Ende 2026 ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel für den Standort der Werkstatt im Lipperfeld erstellen, das einen Modellcharakter für die weiteren Standorte in der Lebenshilfe Oberhausen, aber auch trägerübergreifend, besitzen soll.
Das erarbeitete Klimaanpassungskonzept soll innerhalb der Netzwerkstrukturen der Lebenshilfe Oberhausen vorgestellt werden und zum Nachahmen anregen. Dabei umfassen die Anpassungsmaßnahmen nicht nur die Standorte: Gebäude und Außenanlagen, sondern auch arbeitsorganisatorische und betriebswirtschaftliche Veränderungen. Klimaanpassung ist eine inklusive Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb werden alle Schritte auf dem Weg zu einem Klimaanpassungskonzept in der Lebenshilfe Oberhausen unter Beteiligung aller Betroffenen, insbesondere den Nutzer:innen und den Angestellten, vorgenommen.
Förderkennzeichen: 67APS1930
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
