12. Mär 2026
Wir möchte uns den Herausforderungen durch den Klimawandel systematisch stellen und den Werkstattstandort im Lipperfeld klimaresilienter aufstellen.
Hitze, Trockenheit, Starkregen, Starkwind und Sturmereignisse haben und werden in Zukunft weiterhin einen immer größeren Einfluss auf den Arbeitsalltag der Menschen mit Behinderung, aber auch der Angestellten in der Lebenshilfe Oberhausen haben. Gerade Menschen mit Behinderungen / Chronischen Erkrankungen, und auch Kinder, sind besonders vom Klimawandel und dessen Auswirkungen - insbesondere bei Hitzewellen – betroffen.
Im heutigen Kick-Off haben wir den Startschuss für das Projekt AnpaSo (Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen) gegeben. Unser Ziel: bis Ende des Jahres werden wir ein Klimaanpassungskonzept für die Werkstatt im Lipperfeld erarbeiten. Das Konzept soll innerhalb der Netzwerkstrukturen der Lebenshilfe Oberhausen vorgestellt werden und zum Nachahmen anregen.
Klimaanpassung ist eine inklusive Gemeinschaftsaufgabe. In den kommenden Monaten werden wir gemeinsam mit den Nutzer:innen und Angestellten der Werkstatt im Lipperfeld eine Analyse des Standortes vornehmen: Wo sind die Auswirkungen des Klimawandels jetzt schon im Arbeitsalltag spürbar? Was muss sich langfristig ändern? Diese und weitere Fragen werden wir in gemeinsamen Workshops erarbeiten. Um das Projekt bestmöglich umzusetzen, werden auch Bereiche wie beispielsweise die Arbeitssicherheit und das Gesundheitsmanagement der Lebenshilfe in den Ablauf einbezogen.
Bei der Erstellung des Konzeptes sind wir nicht allein! An unserer Seite haben wir mit der GREENZERO GmbH einen kompetenten Partner in Sachen Klimaanpassungsstrategien und Nachhaltigkeit. Die Zusammenarbeit ermöglicht uns eine professionelle Datenerhebung, Zustandsanalyse und das Herausarbeiten geeigneter Strategien für unsere Werkstatt.
Wir freuen uns auf einen spannenden Weg in Richtung Klimaresilienz!
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Unser Förderkennzeichen: 67APS1930

